Die Studie beschäftigt sich mit Literatur unter Bedingungen von
Kritik. Sie zeigt, wie kritische und literarische Kommunikation seit
dem 17. Jahrhundert aufeinander reagieren, wie eine eigensinnige
kritische Haltung etabliert wird und wie mit dieser neuen
Kritikfähigkeit die Verunsicherung der Akteure steigt. Zu den
Strategien, mit denen Autoren und Leser auf die Unsicherheit
kritischer Kommunikation reagieren, gehört dabei insbesondere eine
bestimmte Form der Aufmerksamkeit: Sie bildet die Grundlage für die
Bereitschaft, Werke ebenso genau wie umfassend zu beobachten und sich
von möglichen Mängeln nicht irritieren zu lassen. Auf diese Weise
zeigt die Studie auch, dass aus der kritischen Kommunikation die
Philologie entsteht, dass Literatur und Literaturwissenschaft
kooperieren und dass ihre Geschichten zusammengehören. Wie komplex
die Muster kritischer Kommunikation angelegt sind, wird in
Detailstudien zu einer Reihe großer Werkpolitiker entwickelt:
Friedrich Gottlieb Klopstock, Ludwig Tieck, Johann Wolfgang Goethe und
Stefan George.
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Zur Literaturgeschichte kritischer Kommunikation vom 17. bis ins 20. Jahrhundert mit Studien zu Klopstock, Tieck, Goethe und George
Product details
ISBN
9783110201772
Published
2015
Edition
1. edition
Publisher
De Gruyter
Language
Product language
Tysk
Format
Product format
Digital bok
Author