Als aus dem Griechischen übersetzter Lehrdialog ist der lateinische Asclepius ein wichtiger Textzeuge des Hermetismus, einer geistigen Bewegung, die aus der Begegnung von Griechen und Ägyptern erwuchs und im 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. blühte. Ihr namengebender Lehrer ist Hermes Trismegistos. Im Asclepius belehrt er seinen Schüler Asclepius über die Natur Gottes und seiner Schöpfung und über die Stellung des Menschen in der Welt. Eingebunden ist ein apokalyptischer Passus, der den Untergang Ägyptens voraussagt.
Der vorliegende Band enthält den lateinischen Text, eine Übersetzung mit Kommentar und sechs Aufsätze, die den Asclepius und den Hermetismus im Blick auf die ägyptisch-griechische Misch-Kultur ihrer Entstehungszeit, die platonische Philosophie, die Tradition apokalyptischer Literatur und die Nachwirkung in Mittelalter und Renaissance untersuchen. Text und Übersetzung einer fragmentarisch überlieferten koptischen Parallelversion sind beigefügt.
Der vorliegende Band enthält den lateinischen Text, eine Übersetzung mit Kommentar und sechs Aufsätze, die den Asclepius und den Hermetismus im Blick auf die ägyptisch-griechische Misch-Kultur ihrer Entstehungszeit, die platonische Philosophie, die Tradition apokalyptischer Literatur und die Nachwirkung in Mittelalter und Renaissance untersuchen. Text und Übersetzung einer fragmentarisch überlieferten koptischen Parallelversion sind beigefügt.
Les mer
The Divine Wisdom of Hermes Trismegistus. Pseudo-Apuleius, Asclepius.
Produktdetaljer
ISBN
9783161555527
Publisert
2021-02-19
Utgiver
Mohr Siebeck
Vekt
652 gr
Høyde
233 mm
Bredde
155 mm
Dybde
27 mm
Aldersnivå
P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Innbundet
Antall sider
379
Biografisk notat
Dorothee Gall (Herausgegeben von)Geboren 1953; Studium in Köln und Bonn; 1979 Staatsexamen in Klassischer Philologie und Germanistik; 1981 Promotion; 1995 Habilitation; 1996-99 Heisenberg-Stipendiatin; 1999-2005 Professur für Latinistik in Hamburg, 2005-19 Professur für Latinistik in Bonn.
Zlatko Plese (Herausgegeben von)
ist Professor für Griechisch‑Römische Religion und Antikes Christentum an der Universität North Carolina – Chapel Hill sowie „Adjunct Professor“ am Institut für Neues Testament, Universität Bern. Seine Forschungsinteressen umfassen Plutarchs Moralia, die Gnosis, den Hermetismus und griechische, jüdische und christliche Hermeneutik. Er gehört zu den Herausgebern und Übersetzern von Schenutes literarischem Corpus.
Sydney-Hervé Aufrère (Herausgegeben von)
ist emeritierter Forschungsdirektor am Centre National de la Recherche scientifique, angebunden an das Centre AlbertâFévrier, Universität Aixâ Marseille und Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Montpellier (Frankreich). Seine Forschungsinteressen umfassen die ägyptische Religion in ptolemäischer und röâ mischer Zeit, den Wissenstransfer von ägyptischen Priestern (vor allem im Bereich der Naturwissenschaften) in die Klassische Welt, Manetho aus Sebennytos und die Ãgyptenâ rezeption im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts.
Christian Tornau (Herausgegeben von)
Geboren 1967; 1997 Promotion; 2004 Habilitation; Professor für Klassische Philologie an der Universität Würzburg.
Joachim Friedrich Quack (Herausgegeben von)
Born 1966; studied Egyptology, Semitic Studies, Biblical Archaeology, Ancient Near Eastern Studies and Pre- and Early History in Tübingen and Paris; 1990 Magister; 1993 Dr. phil.; 2003 Habilitation at the FU Berlin; Professor of Egyptology at the University of Heidelberg.
Heike Sternberg-el Hotabi (Herausgegeben von)
ist als außerordentliche Professorin am Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Georg‑August‑Universität Göttingen tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind altägyptische Religions‑ und Kulturgeschichte, die persische Epoche sowie Ägypten in der griechisch‑römischen Zeit.
Claudio Moreschnini (Herausgegeben von)
lehrte als Ordentlicher Professor Lateinische Literatur und Alt‑ christliche Literatur an der Universität Pisa. Er hat vor allem die philosophische Kultur der Antike und deren Verbindungen zur christlichen Theologie erforscht. Ein weiteres Forschungsfeld bildet die Rezeption der Antike in der italienischen Renaissance.