Das vorliegende Buch befasst sich mit der Frage, in welcher Weise Überlebende gestorbenen Menschen gedenken und was sie als erinnernswert betrachten. Todesanzeigen und Nachrufe beziehen sich auf verstorbene Menschen. Sie werden stets von den Lebenden mit einer vielfältigen Absicht verfasst. Sie sollen einerseits an die verstorbene Person erinnern und hervorheben, wer diese Person gewesen ist. Sie sind andererseits an lebende Zeitgenossen adressiert und teilen diesen mit, dass an die verstorbene Person erinnert wird und zu erinnern ist. Die untersuchten Nachrufe gelten verstorbenen Krankenpflegerinnen. Sie betonen Leistungen und Besonderheiten der Verstorbenen und tradieren damit schließlich ein bestimmtes Ethos. Allen Nachrufen ist gemein, dass mit ihnen die Werte einer Gesellschaft oder einer gesellschaftlichen Gruppe kommuniziert werden. Die wissenschaftliche Untersuchung von Nachrufen hat ihren Gegenstand in der Vergangenheit dessen, wer und was einst gewesen ist. Die damit in Anspruch genommene Historiographie und die Methode der historischen Dokumentenanalyse werden vorgestellt und ausführlich reflektiert.

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Das vorliegende Buch befasst sich mit der Frage, in welcher Weise Überlebende gestorbenen Menschen gedenken und was sie als erinnernswert betrachten. Sie sind andererseits an lebende Zeitgenossen adressiert und teilen diesen mit, dass an die verstorbene Person erinnert wird und zu erinnern ist.

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Die Historiographie im Licht der Wissenschaftstheorie Was ist eine historische Dokumentanalyse? Todesanzeigen von im 1. Weltkrieg verstorbenen Krankenpflegerinnen

Produktdetaljer

ISBN
9783658521547
Publisert
2026-09-15
Utgiver
Springer Fachmedien Wiesbaden
Høyde
210 mm
Bredde
148 mm
Aldersnivå
Research, P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Heftet