Der enorme Kostendruck in Industrieunternehmen sowie der erkennbare Wandel der Wertschöpfungsketten hin zu Wertschöpfungsnetzwerken werden die Bedeutung der Beschaffung auf den Unternehmenserfolg sowie die Komplexität der Beschaffungsaufgaben noch weiter erhöhen.
Praxis und Wissenschaft sind sich einig, dass die elektronische Beschaffung indirekter Güter (Nicht-Produktionsmaterial) wenig Potenzial zur Schaffung langfristiger Wettbewerbsvorteile bietet.
Die weitaus größeren Herausforderungen und Kosteneinsparungspotenziale liegen in vielen Industrien in der Beschaffung direkter Güter, also von Gütern, die in die Leistungen eingehen. Diese machen normalerweise einen sehr großen Teil des wertmäßigen Beschaffungsvolumens aus und sind i.d.R. von strategischer Bedeutung.
Das Buch gibt die Sicht von Anwender-, IT-Anbieter und Beratungsunternehmen sowie der Wissenschaft wieder und bietet so erstmals einen ganzheitlichen Überblick über Strategien, Prozesse und Systeme sowie Entwicklungstendenzen im Bereich der Beschaffung direkter Güter.