Die drei Bücher "Vom rechten Handeln" beschäftigen sich mit dem
Verhältnis zwischem dem "Sittlichen" (honestum) und dem "Nützlichen"
(utile). Cicero vertritt die These, dass beide Begriffe "von Natur
aus" identisch sind. Einen Konflikt zwischen dem Sittlichen, d.h. den
aus den Tugenden folgenden Pflichten, und dem Nützlichen kann es
daher im Grunde nicht geben. Was immer auf den ersten Blick sich als
Konfliktfall darstellen mag - und Cicero geht zahlreiche Beispiele
durch -, erweist sich bei genauer Betrachtung stets als scheinbarer
Konflikt, der Nutzen als scheinbarer Nutzen. Cicero verfasste "De
officiis" als Vermächtnis an seinen Sohn in den Monaten nach der
Ermordung Caesars. Von allen Werken Ciceros hat es am stärksten auf
die Nachwelt gewirkt, von der Antika an, über Mittelalter,
Renaissance bis hin zur Neuzeit; es wurde 1465 in Mainz als erstes
gedruckt und am häufigsten übersetzt und kommentiert. Voltaire und
Friedrich der Große hielten "De officiis" für das beste Buch über
Moral. Die Übersetzung Karl Büchners sucht so wörtlich wie möglich
die kunstvolle Sprache Ciceros nachzubilden. Der lateinische Text
folgt der maßgeblichen Ausgabe von C. Atzert (Bibliotheca
Teubneriane), die zahlreichen Abweichungen werden ausführlich
kommentiert. Mit Einführung, Verzeichnis der Eigennamen und
Literaturhinweisen.
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Lateinisch und deutsch
Produktdetaljer
ISBN
9783050061672
Publisert
2015
Utgave
1. utgave
Utgiver
De Gruyter
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Digital bok
Forfatter